Zeitzeugen-Film im Heimathaus Hovesaat bewegte
Ein bewegender Film vom Metropoli- Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“ war am Mittwoch, den 17. Oktober 2018 im Heimathaus Hovesaat in Rheine zu sehen. Darin erinnern sich die beiden Schwestern Maria Wehkamp und Helene Remme an den Zweiten Weltkrieg und das Leid, dass er in ihrer Familie verursachte. Ihr Elternhaus stand an der Salzbergener Straße, direkt am Militärflugplatz Bentlage.
- Während der Filmveranstaltung hätte man in der voll bestzten Diele des Heimathauses eine Stecknadel fallen hören können.
- Nach dem Filmbeitrag sprachen: der stellv. Bürgermeister Karl-Heinz Brauer, Michael Sauerland als Schulleiter der Euregio-Gesamtschule Rheine, so wie die Schüler Christina Reinke (17) Adrian Woltering (17) und Kay Mielke (17).
- stellv. Bürgermeister Kar-Heinz Brauer im Gespräch mit der Zeitzeugin Johanna Wulle (geb. 1918). Johanna Wulle hatte dem Metropoli Team zu ihrem 100. Geburtstag aus ihrem Leben berichtet. Zu ihrer Leidenschaft zählen Gedichte, die sie humorvoll vor allen Teilnehmern vortrug.
- Heinz Löring, Vorsitzender des Heimatvereins Rheine, zeigte sich beim Blick in die prall gefüllte Scheune des Heimathauses sehr erfreut über das große Interesse. Kriege haben keine Gewinner, so Löhring. Im vergangenem Jahr führte uns Heinz Schulte hier im Heimathaus den LWL Film „Good morning, Westfalia“ vor. Heute ist hier im Heimathaus wieder jeder Stuhl besetzt, was uns zeigt, dass das was wir machen gebraucht wird.
- Heinz Schulte dankt allen Teilnehmern dieser Veranstaltung und sprach besonders die Generation an, die die furchtbare Zeit des Nationalsozialismus erleben mussten. Aber damit nicht genug. Zu allem Leid in euren Familien, habt ihr dann auch noch alles wieder aufgebaut für uns, damit wir jüngeren es besser haben sollten. Dafür kann man gar nicht genug DANKE sagen.
- Blumen gab es am Ende der Veranstaltung von den Zeitzeuginnen Maria Wehkamp und Helene Remme.
„Weitere Veranstaltungen dieser Art sind in Vorbereitung“, verspricht Heinz Schulte. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
IN MEMORIAM 2018/2019 „GEDENKEN UND ERINNERN“
Der Arbeitskreis „Gedenken und Erinnern“ ist ein offener Arbeitskreis und besteht seit nunmehr 7 Jahren unter der Koordination des Pressereferates der Stadtverwaltung Rheine mit der Zielsetzung, Veranstaltungen rund um die Gedenkkultur zu planen und durchzuführen. Örtliche Institutionen, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen haben zusammengefunden und wollen dazu beitragen, dass die Verbrechen der nationalsozialistischen Vergangenheit und deren Opfer nicht vergessen werden. Auch im Herbst und im Winter 2018/2019 werden wieder interessante Veranstaltungen kostenfrei angeboten. Die Stadt Rheine und zahlreiche Akteure laden alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme herzlich ein.
- Ein Film der unter die Haut geht.
- Die Broschüre zu allen 19 Veranstaltungen erhalten Sie im Rathaus der Stadt Rheine, so wie im Verkehrsverein.
- Eine Veranstaltungsreihe vom 15. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
„Zeitzeugen“
Zeitzeugen, so lautet der Arbeitstitel des Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ Rheine, der offiziell am 27.Januar 2018 im Rahmen einer Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmern im Stadtarchiv Rheine zu einer Reihe Interviews mit Zeitzeugen und filmischen Aufzeichnungen startete. Zu den Schwerpunkten der Themen „Krieg – Kriegsende – Nachkriegsjahre – Wiederaufbau mit Weltwirtschaftswunder – Die Bundeswehr in Rheine zur Zeit des Kalten Krieges“ haben inzwischen Interviews mit 18 Personen stattgefunden.
Metropoli Archiv-Kino und Redaktion der Münsterländischen Volkszeitung Rheine bei: „Fremder Nachbar- Leben im Kalten Krieg im Münsterland“

An einem solcher X-Orte informierte das AFO der WWU Münster am 9. September 2018 zum Tag der Offenen Tür im ehemaligen Munitionsbunker in Saerbeck.
- Als Munitionsbunker erbaut, dient dieser Raum heute der friedlichen Nutzung.
- Gemeinsam schauen sich die erschienen Gäste den Filmbeitrag an.
- Mit einem Archiv-Kino war Heinz Schulte für den Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“ Rheine an der Ausstellung im Bunker des AFO beteiligt. Zu sehen war ein 30 Minuten Filmbeitrag „Die Bundeswehr in Rheine zurzeit des Kalten Krieges“.
- Auch die Redaktion der Münsterländischen Volkszeitung Rheine war mit interessanten Beiträgen an der Ausstellung beteiligt.
- Zu den zahlreichen Fotos verschiedener X-Orte und Beiträge der Aussteller aus Rheine, wurde der Bunker am Tag der Offenen Tür zum spannenden Ort zur Geschichte aus dem Münsterland.
- Zufrieden zeigten sich am Ende der Ausstellung: Dr. Wilhelm Bauhus mit seinem Team vom AFO WWU Münster, Jörg Madlerner als Besucher aus den USA, und Heinz Schulte vom Metropoli in Rheine.
Fotos: Heinz Schulte/Andreas Wessendorf
VW Veteranenclub Münster e.V. besucht während seiner Ausfahrt durch das Münsterland das Metropoli in Rheine
Es ist immer wieder schön zu erfahren, wie Menschen ihre Leidenschaft in der Gemeinschaft pflegen, Traditionen erhalten und zeitgleich Anderen damit Freude bereiten. So zum Beispiel der VW Veteranenclub Münster e.V.

In den 1950er Jahren gehörte der VW zum Traum der Bevölkerung und wurde weltweit als „Volkswagen“ bekannt und geliebt. Wenn wir heute einen der sogenannten Käfer oder Bullis auf der Straße sehen, bleiben wir stehen, schwelgen in Erinnerungen und staunen. Schön, dass es noch Idealisten gibt, die die ewige Liebe zum Volkswagen pflegen, sowie seine Tradition.
- Während einer gemeinsamen Ausfahrt durch das schöne Münsterland machte der VW Veteranenclub Münster e.V Halt, beim Metropoli „Kino für kleine Leute“ in Rheine.
- Nach einer Führung durch die private Filme- und Kinosammlung versammelte sich die Besuchergruppe im kleinen Kinosaal mit Filmvorführung zum Thema „Volkswagen“
- Bevor sich die Freunde vom VW Veteranenclub Münster verabschiedeten, bedankte sich Heinz Schulte (rechts i. Bild) für den netten und freundschaftlichen Besuch mit den Worten „kommt gerne wieder!“
- Das Geräusch der Hupen und Motoren klingelt in den Ohren und macht „Gänsehaut“. Auf Wiedersehen ihr lieben Freunde vom VW Veteranenclub e.V. Münster!
AFO-Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU in Münster und das Metropoli beschließen ihre Partnerschaft
Das Team, welches vorher vom Metropoli nicht wusste und nur durch Zufall auf die Art des kleinen und privaten Museums aufmerksam gemacht wurde, zeigte sich begeistert, ebenso von der Anzahl lokalhistorischer Filmdokumente mit analogen und digitalen Techniken.
Während der Unterhaltung mit Themen zur westfälischen Regionalgeschichte wurde in der Runde bereits eine erfolgversprechende und spannende Zusammenarbeit beschlossen.
Nur ein paar Monate später…
- Der rote Teppich wurde ausgerollt
- Großes Interesse fanden die Schautafeln mit Berichten der Münsterländischen Volkszeitung zum Thema „Zapfenstreich“.
- Zu den angereisten Gästen zählten auch: v.l. Günter Thum als Altbürgermeister der Stadt Rheine, Heinz Löring als 1. Vorsitzender vom Heimatverein Rheine, sowie Simone Mäteling und Dr. Wilhelm Bauhus vom AFO d. WWU Münster.
- In zwei Gruppen aufgeteilt nahm Heinz Schulte seine Gäste mit auf eine unterhaltsame und filmische Zeitreise Rheiner Stadtgeschichte
- Startbild zum 25 Minuten Film mit Aufnahmen ab 1958 zum Thema „Kalter Krieg“
- Filmbild der Leinwand
- Sichtlich zufrieden zeigte sich Dr. Wilhelm Bauhus über die Partnerschaft mit dem Metropoli- Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“ in Rheine.
Frau Mäteling, Herr Dr. Bauhus und alle Mitreisenden bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei Heinz und Karin Schulte für ihre Gastfreundschaft. Besonderer Dank gilt Günter Thum als Altbürgermeister der Stadt Rheine, so wie Heinz Löring als 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Rheine e.V. für ihre wertvollen Hintergrundinformationen aus der Zeit des „Kalten Krieges“.
Nicht zu vergessen ist außerdem unsere Lokalredaktion der Münsterländischen Volkszeitung mit Chefredakteur Reiner Wellmann. Herr Wellmann hatte uns vorab die Veröffentlichung einiger Zeitungsbeiträge ermöglicht, die wir eingerahmt in DIN A1 zum Thema „Kalter Krieg“ und „Zapfenstreich“ ausstellten und viel Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Und Axel Engels, für seinen MV Bericht mit Fotos zur Veranstaltung.
Bis zur Veröffentlichung einer filmischen Dokumentation wird sicher noch einige Zeit vergehen, wir werden aber im Zuge unserer Arbeit jede Gelegenheit nutzen, der Generation des Wiederaufbaus zu danken. Außerdem allen Menschen, die sich für den Frieden in unserer Welt engagieren, denn Frieden ist keine Selbstverständlichkeit.
Mit freundlicher Unterstützung:
Mehr Infos finden Sie auch unter: https://www.uni-muenster.de/Expedition-Muensterland/veranstaltungen/archiv/2018/busexkursion_rkp052018.html.
Projekt zum Geschichtsunterricht der Euregio Gesamtschule Rheine erhält Unterstützung vom Metropoli

Diese Schülergruppe traf sich im Herbst 2017 zur Vorbereitung auf den nächsten internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust mit ihrem Geschichtslehrer Martin Roling im Metropoli
Es ist gut zu wissen, dass sich Jugendliche „Gegen das Vergessen“ engagieren. Vor allem dann, wenn man als „Aussenstehender“ an den Projektarbeiten beteiligt ist und die Sichtweise der Schülerinnen und Schüler erfährt. So, während der ideenreichen Planung, und am 29. Januar diesen Jahres im Verlauf der Veranstaltung zum Shoa Gedenktag 2018.

Projektgruppe mit ihren Gästen. Eva Nickel (Mitte), stellvertretender Bürgermeister Norbert Kahle (r) und Heinz Schulte vom „Metropoli“ (3.v.l.)
Metropoli- Heinz Schulte stellte drei Filmkameras zur Verfügung. Die Veranstaltung wurde gefilmt, um die aufbereiteten Aufnahmen im Unterricht später nutzen zu können.
Lernort: „Metropoli Filmstudio“

Kay, Christina und Adrian mit ihrem Geschichtslehrer Martin Roling und Heinz Schulte beim Filmschnitt im Metropoli – Studio
Diese Schülergruppe der Euregio Gesamtschule Rheine wird zum Thema „Gedenk- und Erinnerungskultur“ mit Aufzeichnungen ihrer Veranstaltung vom 29. Januar 2018 einen Film erstellen, der auch im Unterricht eingesetzt werden kann.
„Alte Geschichte neu entdecken“

Metropoli – Heinz Schulte dankte Kreisarchivarin Ute Langkamp für die ausgesprochen gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und für ihre Idee zum Archiv – Kino.
Das Programm in der Bürgerhalle von Wettringen war sehr abwechselungsreich. Die große Ausstellung der 20 Kommunalarchive zur Denkmalpflege und anderen lokalgeschichtlichen Themen stieß auf große Resonanz bei den Besuchern. Zu den erforschten Themen konnten die Geschichtsinteressierten auch Exponate aus den Archiven bewundern. Die Archivarinnen und Archivare waren den ganzen Tag von 11 bis 17 Uhr vor Ort und tauschten sich intensiv mit den Gästen aus.
Über die Salzgewinnung und die Entstehungsgeschichte der Saline Gottesgabe in Rheine erfuhren die Bürger Interessantes vom Leiter des Stadtarchivs Rheine, Dr. Thomas Giessmann. Zur Bodendenkmalpflege und über das Haddorfer Gräberfeld in Wettringen referierte Dr. Christoph Grünewald von der LWL-Archäologie für Westfalen, zudem konnten am Stand von Lothar Hempel, Gemeindearchiv Wettringen, die gefundenen Urnen und andere Fundstücke bestaunt werden.Ein besonderes Highlight an diesem Tag war die Filmpremiere, die Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ präsentierte. Der Filmbeitrag: Ein Ereignis aus dem Jahre 1960, als drei Könige aus Ghana das Textilwerk Wilhelm Cruse in Wettringen besuchten. Frau Gerda Marie Cruse- Unland war damals 25 Jahre und erinnert sich heute noch genau an dieses spektakuläre Großereignis, wo ganz Wettringen auf den Beinen war, um die Gäste aus Afrika willkommen zu heißen. Als Zeitzeugin erzählt Frau Cruse-Unland im Film über Hintergründe, die zum Anlass des hohen Besuches geführt haben. Die drei Filmvorführungen im Archivkino waren stets ausgebucht. So wie Frau Cruse-Unland fanden sich viele Besucher im stets gefüllten Archivkino auf der Kinoleinwand wieder.
- Während der Filmvorführungen im Archiv-Kino
- 29. Juli 1960. Könige aus Ghana während der Werksbesichtigung der Textilfirma Wilhelm Cruse
Farb-Fotografien: v. Engelbert Rauen, Bürgermeister a.D. Wettringen
s/w Fotografien: Screen Shot’s aus Filmaufnahmen (Metropoli Archiv)
120 Jahre analoge Projektorentechnik und noch viel mehr…
In der Tat, denn wer die Film- und Kinotechnik liebt, der muss diese einzigartige Sammlung an der Langenstraße 21 in 49624 Löningen besucht und erlebt haben.
Erst kürzlich war ein Film-Team von RTL-Nord dort zu Gast und veröffentlichte im Anschluss einen sehr gelungenen und informativen Filmbeitrag zur Sendereihe „Mein Verein“. Zu sehen ist dieser Beitrag unter:
Das Interesse an dieser einzigartigen Sammlung ist so groß, dass nur ein paar Tage später auch das NDR-Fernsehen in seiner Sendung „Hallo Niedersachsen“ davon berichtete. Der Beitrag zeigt ebenfalls, dass das NDR Film-Team mit voller Begeisterung am Werk war. Schauen Sie bei…
Sollten diese Filmbeiträge im Internet nicht mehr verfügbar sein, überzeugen Sie sich selbst. Der Weg dorthin lohnt sich. Der staatlich anerkannte Erholungsort Löningen ist eine Stadt im Oldenburger Münsterland, gelegen im Dreieck zwischen Oldenburg, Osnabrück und der Grenze zu den Niederlanden, genauer im südwestlichen Landkreis Cloppenburg, ungefähr 5 Kilometer von der Grenze zum Landkreis Emsland entfernt. Also, in jedem Fall ein Ausflug wert.
Kontakt:
E-Mail: Info@historische-Kinotechnik.de
Web: www.historische-kinotechnik.de
Tel.: 05432 5958238
Mit stolzen 100 Jahren im Interview vor laufenden Kameras
Als Johanna Wulle (geb. Gößling) am 17. Februar 1918 in Rheine – Catenhorn das Licht der Welt erblickte, war der erste Weltkrieg, in dem mehr als 17 Millionen Menschen das Leben verloren, noch nicht zu Ende. Johanna Wulle wuchs in Rheine auf und zählt heute zu den starken Frauen unserer Stadt. Mit 8 Jahren war Johanna aufgrund der Lebensumstände in dieser Zeit so schwer erkrankt, dass ihr der behandelnde Arzt kaum eine Überlebenschance schenkte.
Am 10. Februar 2018 besuchten wir Frau Wulle kurz vor ihrem 100. Geburtstag. An der Seite ihres Mannes Hugo erzählte sie aus ihrem wechselvollen Leben mit allen Höhen und Tiefen, während drei Filmkameras die Unterhaltung aufzeichneten.

Johanna Wulle am 10. Februar 2018 im Interview mit dem Rheiner Historiker Andre Schaper. Foto: Hermann Willers fotodesign
Wir vom Team unseres Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ Rheine danken Johanna und Hugo Wulle, sowie den Familienangehörigen für die freundliche und spannende Unterhaltung. Die Aufzeichnungen dienen der Aufarbeitung zur Rheiner Stadtgeschichte, so wie dem aktuellen Filmprojekt „Kriegsende – Nachkriegsjahre – Wiederaufbau – Kalter Krieg“.
Nachdem wir am 09. Februar mit Dr. Lothar Kurz als Historiker, Frau Ursula Hölting (91 Jahre) zum Interview besuchten, ist es mit Johanna und Hugo Wulle das zweite Interview in diesem Jahr. Weitere 12 Termine stehen uns in den kommenden Monaten bevor. Wir halten Sie auf dem Laufenden.







































