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So, wie auch die Rohschnitt Filmsichtung zu 225 Jahre BSV Hauenhorst

Eine musikalische Filmkomödie nach Johann Sebastian Bach – und das auch noch aus Westfalen… – passt das zusammen? Ja, es passt! Das zeigt auf wunderbare Weise Julian Isforts Film „Die Kaffeekantate“. Präsentation des Films Mittwoch, 24.09.2014 um 19:00 Uhr Bürgerhalle in 48493 Wettringen

Der Löninger Arzt Dr. Heinz Dobelmann hat seit den 80er-Jahren als überaus leidenschaftlicher Sammler und ausgewiesener Kenner unzählige Objekte zur Kinotechnik und Kinogeschichte des 20. Jahrhunderts zusammengetragen. Mehr Infos finden Sie bei: www.historische-kinotechnik.de / Kontakt: info@historische-kinotechnik.de
Rohschnitt Filmsichtung und strahlende Gesichter
Vorsitzender Rainer Jobst und Festausschussleiter Thomas Seiger vom BSV Bürgerschützenverein Hauenhorst waren sich nach der „Rohschnitt Premiere“ des Filmes über das 225-jährige Jubelfest ihres Vereins sofort mit spontanem Beifall begeistert einig: Ein Traum für uns und ein perfekter Film. Rund 20 Stunden Filmmaterial waren im Verlauf der Festwoche im Mai diesen Jahres zunächst archiviert, und danach zu einem 42 Minuten Film im Metropoli komprimiert worden. Dass bereits der Rohschnitt gefiel, darüber freute sich das Metropoli – Filmteam besonders. Auch Stadtarchivar Dr. Thomas Giessman gab dem Film seine Bewertung und freut sich auf das Vorwort, das er zur regionalen Bedeutung und zur allgemeinen Geschichte des Schützenwesens im Film übernehmen wird. Bis zur entgültigen Fassung und Premiere ist mit Interviews, Feinschnitt und allen erforderlichen Rechten noch viel zu tun. Im Dezember 2014 soll der Film fertig sein.
Erinnerungen an vergangene Kriege und ein Fest in Frieden
Schützenfeste haben einen ganz besonderen historischen Hintergrund
Daran erinnerte der Bürgerschützenverein in Rheine Hauenhorst nun mit einem besonderen Festakt zu seinem 225 jährigen Bestehen.
Vor drei Jahren hatten die Verantwortlichen begonnen ein Fest zu organisieren, für eine Dorfgemeinschaft, wie man sie sich in Friedenszeiten wünscht. Die Festwoche vom 23. bis 31. Mai 2014 wird ganz sicher keiner der Teilnehmer vergessen. Zu den weit mehr als 600 Vereinsmitgliedern kamen aus der Umgebung 35 Vereine mit ihren Musikzügen, um mit den Bürgerschützen in Hauenhorst zu feiern. Bewegende Worte fand Rainer Jobst als Vereinsvorsitzender während seiner Rede vor dem Kriegerdenkmal, in dem er an vergangene Kriege erinnerte. Nach einem Moment der Stille, und in Gedanken an unsere Verstorbenen, nahm das Fest seinen Lauf.
Das Metropoli Film-Team war dabei
Vom Zapfenstreich am 23.Mai bis zum Königsball am 30. Mai,
wir haben jeden Moment mit unseren Kameras festgehalten.
Besonders der Vorstand mit allen Helfern hat es sich verdient, nicht zu lange auf erste Aufnahmen warten zu müssen. Aus diesem Grund wird das Metropoli Team zunächst einen interessanten Film-Trailer erstellen. Auf eine gesamte Filmzusammenfassung mit allen notwendigen öffentlichen Rechten müssen sich Interessierte leider noch eine Weile in Geduld üben. Dieses Fest gehört ganz sicher zu den ganz Großen unserer Stadt. Geben Sie uns also genügend Zeit, für die angemessene filmische Dokumentation.
Wir danken den Verantwortlichen mit allen Helfern für ihr Engagement
Ihr Metropoli-Team
Der Film „Bewegte Streiflichter“ hat Folgen.
Wie geht es weiter? Haben die Streiflichter Folgen? So lautet die Frage vieler Heimatfreunde.
Ja, wir sind mit dem neuen Filmprojekt bereits gestartet. Das Projekt hat den Arbeitstitel „Zeitzeugeninterviews“ und ist bis Ende 2015 geplant. Die Idee hierzu hat eine interessante Vorgeschichte.
Auf den, für den Lions-Club Rheine erstellten Film „Bewegte Streiflichter“, folgte die vom LWL Medienzentrum für Westfalen erstellte Zusammenfassung für die Filmreihe ihrer Westfalen-Medien. Mit den bisher verlaufenden Zeitzeugeninterviews hierzu, wurde das Thema Zeigeschichte immer spannender. Die Grundidee der „Streiflichter“ war, besonders der jüngeren Gesellschaft zu verdeutlichen, was die Generationen vor uns alles geleistet haben und ertragen mußten. Was uns heute geboten wird, haben wir unseren Eltern und Großeltern zu verdanken. Leider spricht man in unserer Zeit zu wenig darüber, so dass wir im Wohlstand lebend gar nicht bemerken, wie gut es uns geht. Der Film „Bewegte Streiflichter“ sollte daran erinnern, dass das Leben in Frieden in unserer Welt nicht selbstverständlich ist.
Mit dieser Einsicht meldete sich vor ein paar Wochen Gudrun Donner, die den Film „Bewegte Streiflichter“ in München sah und darin ihre Oma als Zeitzeugin im Interview erkannte. Frau Donner kannte die Lebensgeschichte ihrer Oma auswendig, sie hatte aber nie die Vorstellung dafür, wie das alles wirklich war. Mit den bewegenden historischen Bildern im Film und den Erzählungen ihrer Oma hierzu, fuhr es Gudrun Donner unter die Haut. Sofort suchte sie den Kontakt zu Heinz Schulte nach Rheine mit der Frage, ob es noch weitere Aufnahmen mit Erzählungen ihrer Oma gibt. Selbstverständlich lieferte Heinz Schulte weitere 35 Filmminuten, die aus einem 2 Stunden Gespräch zusammengefasst wurden, nach München. Damit war die Begeisterung auf allen Seiten perfekt.
Zum Film-Projektstart „Zeitzeugeninterviews“, der als Kinonachmittag im Caritas – Marienstift aufgeführt wurde, reiste auch Gudrund Donner aus München an.

Die Zuschauer der Caritas Altenwohnanlge sind begeistert, währen Anna Stallbörger (geb.1911) im Alter von 103 Jahren über ihr Leben in Rheine spricht.

Gudrun Donner spricht vor dem Publikum bewegende Worte.
„Die Wurzeln des Metropoli reichen bis Löningen“
Gerd Wendte und Peter Teztlaff aus Löningen sind für Heinz Schulte besondere und gern gesehene Gäste.

20 Jahre nachdem sich Heinz Schulte in Löningen seinen Kinovirus eingeatmet hatte, besuchten ihn Gerd Wendte und Peter Tezlaff vom Dr. Heinz Dobelmann Kinomuseum – Löningen.
Foto: Franz Greiwe
1994 besuchte Heinz Schulte den damaligen Kinofan Dr. Heinz Dobelmann, der in Löningen eine einzigartige filmhistorische Sammlung besaß. Spontan ließ sich Heinz Schulte vom Kinovirus infizieren und war fest entschlossen: „So etwas baue ich mir in Rheine auch auf!“ So wurde er zu einem ebenso leidenschaftlichen Sammler und begründete sein „Metropoli“. Traurig an der Geschichte ist, Dr. Heinz Dobelmann verstarb 1996. Danach pflegte seine Frau Rosemarie die liebevolle Sammlung ihres Mannes über 16 Jahre, bis sich ein zuverlässiger Käufer fand, und den damaligen Traum des Dr. Heinz Dobelmann ermöglichte in Löningen ein Kinomuseum zu eröffnen. Dass die in Löningen gegründete Initiative „Kinotechnische Sammlung Dr. Heinz Dobelmann e.V.“ und Metropoli Heinz Schulte gemeinsame Interessen haben, versteht sich von selbst. „Wir wollen unsere Zusammenarbeit intensivieren“, wie Gerd Wendte und Peter Tetzlaff übereinstimmten. Dazu diente auch der Besuch mit Gastgeschenken aus dem Löninger Fundus, die Wendte und Tetzlaff mitgebracht hatten. „Das ist eine filmreife Geschichte“, so Schulte. „Hätte ich meinen Filmfreund Heinz Dobelmann nicht kennengelernt, wäre das Metropoli niemals das geworden was es heute ist“.
Ein Dachbodenfund für den TV Jahn-Rheine 1885 e.V.
Der Film „Bewegte Streiflichter 100 Jahre Rheiner Stadtgeschichte“ bewegt und bewegt. Es melden sich immer wieder Personen, die mit historischen Dokumenten und Erzählungen helfen wollen, weitere Projekte zu unterstützen. Auf Einladung erreicht Heinz Schulte Kellerräume und Dachböden, die lange dem Dornröschenschlaf verfallen waren. So vor einigen Monaten im Rheiner Stadtteil Eschendorf. Auf den ersten Blick waren es nur ein paar alte interessante Bilderrahmen in verschiedenen Größen. Verstaubt und der Witterung verfallen war auf den Bildern nichts zu erkennen. Man einigte sich, und der Dornröschenschlaf der Exponate neigte sich dem Ende. Einer der Rahmungen fiel fast auseinander. Glas und Bild waren durch wechselnde Witterungen und Staub wie miteineinder verbacken. Großes Erstaunen folgte, nachdem alle Teile vorsichtig voneinander getrennt wurden. Hinter dem Glas kam ein Ehrenbrief aus dem Jahre 1923 zum Vorschein.
Der Ehrenbrief, ausgestellt 1923 an Wilhelm Weßling für seine Leistung beim TV-Jahn Eschendorf, machte neugierig. Der Kontakt mit dem TV-Jahn ließ nicht auf sich warten, und so war es Vereinsmitglied und TV Jahn Präsident Klaus-Dieter Remberg, der promt zur Geschichte Wilhelm Weßling wusste. Heinz Schulte ließ daraufhin den Bilderrahmen vom Möbelrestaurator behutsam restaurieren.
Während einer Feierstunde am 12.März. Klaus – Dieter Remberg (rechts i.Bild) nimmt als Geschenk für den TV Jahn – Rheine 1885 e.V. den restaurierten Ehrenbrief entgegen. Vorstandsvorsitzender Ralf Kamp und zahlreiche Vereinsmitglieder freuten sich und regten an, mit diesem Beitrag mehr Augenmerk auf die Vereinsgeschichte zu lenken und im Vereinsgebäude zu präsentieren.

Gemeinsame Freude für den TV Jahn-Rheine 1885 e.V.
v. links: Klaus Dieter Remberg, Präsident im TV Jahn und Heinz Schulte
Zusätzliche Freude unter den Anwesenden auch beim Filmbeitrag aus den 1950er Jahren, den Heinz Schulte aus dem Metropoli Archiv als Geschenk mitgebracht hatte. Der 9 Minuten Beitrag zeigte Aufnahmen vom Show-Turnen im Park Cordesmeyer. Alle Senioren waren begeistert, sich selber, Angehörige und Freunde im fast 60 Jahre alten Film zu sehen.
Ehemalige Mitarbeiter vom Stellwerk RPF zu Besuch im Metropoli
Fast fünf Jahre hatte das Metropoli Team ehrenamtlich die Rheiner Eisenbahngeschichte recherchiert und zeitgleich den 61 Minuten Dokumentarfilm „Streifzüge durch 155 Jahre Rheiner Eisenbahngeschichte“ erstellt. Auch nach der Filmpremiere im Oktober 2011 im Rheiner City-Kino und Ausstellung in der Stadtsparkasse, hält das Team Kontakte zu Eisenbahnern, die den Standort Rheine „R“ und Rheine“P“ unter „Dampf“ hielten.
Am 27. Februar kamen als Dank für die Aufarbeitung der Rheiner Eisenbahngeschichte 12 ehemalige Mitarbeiter vom Stellwerk RPF mit einer Riesenüberraschung ins Metropoli. Werner Haumer sprach Dankesworte und überreichte ein Gruppenfoto mit Widmung ehemaliger Mitarbeiter, sowie den ehemaligen OB Fernsprecher aus dem RPF an Heinz Schulte.
Im Anschluß nahm die Gruppe zum Eisenbahnfilm im Metropoli Platz.

Heinz Schulte mit OB Fernsprecher versprach, auch weiterhin zum Erhalt der Rheiner Eisenbahngeschichte „Weichen“ zu stellen.
Damit die Hilfe die Kinder erreicht
Damit die Hilfe die Kinder erreicht, spendeten Hannes Scheffing als Theaterleiter der Rheiner Kinos, so wie Ines und Heinz Schulte vom Metropoli, 1200 Euro an den Kinderschutzbund Rheine.
v. links: Ines Schulte, Hannes Scheffing, Anne Sundermann und Sabine Busch-Murray vom Kinderschutzbund Rheine, und Heinz Schulte.
Der vom LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster überarbeitete Film „Bewegte Streiflichter 100 Jahre Stadtgeschichte Rheine“ feierte am 11. Dezember 2013 im Cinetech – Kino an der Surenburgstraße seine Premiere. Hannes Scheffing und Heinz Schulte hatten gerechnet und gehofft, dass zu den mehr als 50 geladenen Gästen mit Eintrittsgeldern zur Premiere als Benefizveranstaltung, noch eine lohnende Summe für den Kinderschutzbund Rheine übrig bleibt.
Am 5. Februar war es so weit, und eine Scheck mit 1200,- Euro konnte an den Kinderschutzbund überreicht werden. Mit dabei war auch die Münsterländische Volkszeitung mit Matthias Schrief und Sven Rapreger, so wie Jörg Peterkord vom Rheiner Anzeiger. Tolle Fotos von den genannten Redakteuren erinnern an eine Feierstunde, die sich gerne wiederholen darf, so waren sich alle einig. Berichte hierzu lieferten die Münsterländische Volkszeitung und der Rheiner Anzeiger in ihrer Ausgabe am 5. Februar 2014
Die Scheckübergabe wurde versüßt mit einer Torte in Form einer Filmspule, verziert mit Kinderfiguren und Spielzeug.
Mehr zum Kinderschutzbund Rheine bei: www.dksbrh.de
Vielen Dank für die zahlreichen Festtags- und Neujahrsgrüße
Festtage zum Jahreswechsel haben immer etwas Besonderes. Man schaut besinnlich zurück auf ein Jahr mit vielen Ereignissen, man denkt an das neue Jahr und an Menschen, die uns etwas Besonderes bedeuten. Wer Glück hat, bekommt in der heutigen Zeit zu E-Mails sogar noch liebevoll und handgeschriebene Grüße. Wir hatten wieder einmal dieses Glück und danken allen, die mit Festtags- und Neujahrsgrüßen an uns gedacht haben.
Filmschauspielerin Karin Baal
mit hangeschriebenen Grüßen und Fotos für die Metropoli Ausstellung.
In ihrer Autobiografie „Ungezähmt“ beschreibt Karin Baal zum ersten Mal von den Höhen und Tiefen ihres Lebens.
Karin Baal hat mit den Fotos im Metropoli inzwischen ihren ehrenwerten Platz, so wie in den Herzen ihrer Fans.
Vielen Dank Karin Baal
Das Jahr 2013 hätte diesmal 2-3 Tage länger sein dürfen…
…dann hätten auch die letzten Weihnachts- und Neujahrsgrüße ihre Empfänger rechtzeitig erreicht.
Im 8. Jahr in Folge: Karikatur als Weihnachts- und Neujahrsgruß
zum aktuellen Filmprojekt.

Am ENDE ist alle gut, und für das was nicht ganz fertig wurde, war es nicht das ENDE.
Im Neuen Jahr geht es weiter.
Die Zündschnur mit neuen interessanten Ideen für das „Feuerwerk 2014“
ist schon gelegt.
Sie dürfen schon gespannt sein…
…doch vorher freuen wir uns über gemeinsam Erreichtes,
wünschen Ihnen mit allen Lieben einen stimmungsvollen Jahreswechsel,
und alles Gute im Neuen Jahr.
Ihr
Metropoli-Team










