Eisenbahn-Freunde müssen noch bis 2011 warten
Das Telefon steht nicht still. Alte Presseberichte, Filme, Fotos, Bücher, usw. werden uns in Folge der anhaltenden Begeisterung der Tunnel-Tage vom 26. Juli gereicht“, berichtet Heinz Schulte. Auch eine Woche nach dem Fest kommen noch zahlreiche Anfragen zum aktuellen Filmprojekt über Rheine „R“. Im Rahmen des Metropoli Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ und des Film-Teams, ist die Präsentation einer alles umfassenden Dokumentation zur Rheine Eisenbahngeschichte für Oktober 2011 geplant. Auf diese Verfilmung dürfen sich schon jetzt Eisenbahner und Freunde der Heimatgeschichte freuen. Mit einem festlichen Rahmenprogramm soll die Dokumentation auf einer Großleinwand in Bahnhofsnähe präsentiert werden.
Erst dann soll der Film als DVD oder auf einem bis dahin handelsüblichen Filmträger zu erwerben sein. Quelle: MZ Archivbild Gödde und MZ Autor
Bahnhof rückt wieder ins Herz der Stadt
Mit einem Bahnhofsfest enden die diesjährigen Ab-in-die-Mitte-Projektes. Mit rund einem dutzend Kooperationspartnern gestaltete die Stadt Rheine ein informatives und unterhaltsames Programm für die ganze Familie. Hierbeit stellte Heinz Schulte vom Metropoli-Filmteam ein ganz besonderes Langzeitprojekt vor. „Diesmal haben wir uns die Rheiner Bahngeschichte vorgenommen. Das war lange überfällig“, sagte Schulte. Bis Oktober 2011 sollen mehrer DVDs zur Rheiner Eisenbahngeschichte erscheinen. Eine erste DVD mit Aufnahmen u.a. vom Bahnbetriebswerk Rheine-R und Zeitzeugenberichten ehemaliger Bahndbediensteter präsentierte das Team bereits Voort.
Filmschätzchen aus Rheine bald beim LWL

v.l. Heinz Schulte, Thomas Gießmann, Ralf Springer, Mark-Alexander Steinert, Wolfgang Bockhorst, Ute Langkamp, Margret Karras und Volker Jakob
Gäste vom Landschaftsverband und Kreisarchivare besuchten das Metropoli in Hauenhorst. „Hier wird ganz wichtige und Wertvolle Zeitzeugenarbeit geleistet“, lobte am Mittwoch Volker Jakob, Refaratsleiter Bild-, Film- und Tonarchiv vom LWL-Medienzentrum für Westfalen.
Ihnen gefiel dabei nicht nur das original historische Ambiente in dem kleinen Filmmuseum, sondern vor allem die ideale Kombination und Zusammenarbeit von privater Initiative und Bürgerengagement und dem Stadtarchiv Rheine.
Heinz Schulte führe seine Gäste zunächst in seine historische Film- und Kinosammlung mit Exponaten aus allen Phasen der Film- und Kinogeschichte und die Arbeit des hier tagenden Arbeitskreises Historische Filme ein.
Demnächst sollen die alten Filmschätzchen, in die jetzt neu geschaffene Filmdatenbank des LWL aufgenommen werden. Wie dieses Modellprojekt aussieht und was es leisten kann, erläuterte zunächst Jakob, ehe Ralf Springer dem Beirat am PC demonstrierte, wie es online unter www.filmarchiv-westfalen.de funktioniert. Seit 15 Jahren sammele man bereits in Kooperation mit dem Westfälischen Archivamt und in Zusammenarbeit mit Stadt- und Kreisarchivaren aber auch mit vielen Heimatvereinen, altes Filmmaterial, das vielfach verstaubt auf Dachböden und Kellern lag. Quelle: Fotos Greiwe und MZ Autor
Interview zum Projekt Rheine „R“ mit Radio RST
Am 30. Juli 2008 gab Heinz Schulte dem Radio RST ein Interview zum Projekt Rheine „R“. Viele begeisterte Resonanzen erfolgten auf dem Bahnhofsfest kurz darauf.
Projektstart & Mitgliedertreffen der Film-Dokumentation zu Rheine „R“

Reihe hinten: Gudrun Rohsmöller (Sprecherin) Joachim Strickerschmidt (Kamera) Jules Vleugels (Kamera) Jens Hicken (Luftaufnahmen) Dr. ThomasMutschler (Hobby-Eisenbahnhistoriker) Jürgen Mutschler (Hobby-Eisenbahnhistoriker) Reihe vorne: Ingo Sterthaus (Website) Heinz Schulte (Regie)
Am Freitag den 23. Mai um 17:00 Uhr lud Heinz Schulte die Mitglieder des Projektes Rheine „R“ zu einem gemütlichen Grill- und Kennenlernabend in das Eigenheim ein.
Zum ersten mal seit Beginn der Planungen und Ausführungen rund um das Projekt lernten sich die Mitglieder, welche aus den verschiedensten Regionen anreisten, kennen. Nach einer kurzen Vorstellung der Mitglieder untereinander läutete Heinz Schulte, mit seiner Rede und einem Glas Sekt, den Projektstart zum Projekt Rheine „R“ ein.
Anschließend wurde der angestaute Hunger mit ein paar Würstchen und Beilagen gestillt.
Ausstellung zur Rheiner Eisenbahn im Hauenhorster Heimathaus
Als Rheine noch „unter Dampf“ stand, unter diesem Motto hatte das Projektteam zur Aufarbeitung der Rheiner Eisenbahngeschichte 74 ehemalige Rheiner BW – Mitarbeiter ins Heimathaus nach Hauenhorst eingeladen.
Es war wie bei einem Ehemaligentreffen. Zu sehen waren ca. 200 Fotos der Bahnanlagen um Rheine „R“. Besonders die Gebrüder Jürgen und Dr. Thomas Mutschler hatte hierzu als Hobby-Eisenbahnhistoriker Ihr Bestes gegeben.
Ihr Projektteam:
| Jürgen Mutschler | Hobby-Eisenbahnhistoriker |
| Dr.ThomasMutschler | Hobby-Eisenbahnhistoriker |
| Joachim Strickerschmidt | Kamera |
| Jules Vleugels | Kamera |
| Gudrun Rohsmöller | Sprecherin |
| Jens Hicken | Luftaufnahmen |
| Ingo Sterthaus | Website |
| Heinz Schulte | Regie |
Eine Google Earth Präsentation und ein 10 Min. Film der Rheiner Eisenbahn rundeten die Zeitreise ab. Die Stimmung unter den Gästen war traumhaft. Mit diesem Ergebnis werden wir unsere Recherchen nun bis Oktober 2011 fortsetzen. Bis dahin werden wir mit weiteren Ehemaligentreffen unsere Eisenbahner und alle Interessierten wieder unter „Dampf“ bringen.
Seniorenkino im CityKino mit Wilma Cordesmeyer
Seitdem Horst Erle als 1. Vorsitzender vom Seniorenbeirat der Stadt Rheine mit seiner Kollegin Christa Koch und City Kino Betreiber Erich Pilz im März 2007 das Seniorenkino in Rheine gründete, besucht Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ jede Veranstaltung, fotografiert alle interessanten Augenblicke, schreibt Resümees zu den Veranstaltungen und Presseberichte für die Lokalredaktionen unserer Stadt.
Die Verbindungen zur Rheiner Film und Kinogeschichte und Seniorenkino liegen nah bei einander und bilden eine gute Zusammenarbeit. Bisher lag der Rekord bei rund 200 Besuchern in einer der monatlichen Nachmittagsvorstellungen.
Am Dienstag den 3. März 2008 wurde die Marke deutlich geknackt. Zum 1. Geburtstag und 12. Veranstaltung kamen 560 Rheinenser und sahen sich zeitgleich in zwei Sälen „Unsere Erde“ an.
Nach der Begrüßungsrede durch City – Kinobetreiber Erich Pilz gratuliert Heinz Schulte allen Organisatoren und spricht einige Worte zu Traditionen guter Lichtspielhäuser.
Heinz Schulte vom Metropoli und Kino für kleine Leute macht deutlich, dass durch Inbetriebnahme des CityKino in Rheine im Jahre 2006, sich Stimmung und Angebote für das Kino in Rheine, deutlich verbessert haben und dankt Erich Pilz.
Zum erfolgreichen Seniorenkino ist heute auch Wilma Cordesmeyer gekommen. Sie pflegte als Chefin des Universum Lichtspieltheaters Jahrzehnte die Tradition, mit der ihr Schwiegervater Heinrich Cordesmeyer im Jahre 1903 begann. Im Alter von 78 Jahren schaltete sie zum letzten Mal das Licht in ihrem geliebten „Universum“ aus.
Von CityKino Leiter Walter Winters (links) und Kinobetreiber Erich Pilz wurde Wilma Cordesmeyer am 3.März zur Kinoehrendame geehrt. Wilma Cordesmeyer startete für 560 Besucher den Film „Unsere Erde“
Fotos MZ: Huge sive Huwe
- Zwei, die sich ein Leben stets treu waren
- Viel Lob und Dank bekam der Kinobetreiber Erich Pilz von Heinz Schulte
- Frau Cordesmeyer startet den Film „Unsere Erde“ für 560 Besucher
- Erich Pilz, Christa Koch und Horst Erle haben als Organisatoren allen Grund zur Freude
Pastorenbesuch im Metropoli
Am 18. Februar 2008 besuchten 11 Pastore aus verschiedenen Rheiner Kirchengemeinden das Metropoli. Nach einer Führung durch die Ausstellung zur Rheiner Film und Kinogeschichte folgte eine historische Filmvorführung mit bedeutenden Aufnahmen aus Rheiner Stadtgeschichte.
Mit einem Gruppenfoto an der alten Kinomaschine vom Tholi Kino verabschiedeten sich alle mit einem freundlichen und sichtlich zufriedenen auf Wiedersehen!
Wertvolle Filme zur Rheiner Stadtgeschichte
Der Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“ gründete sich im Frühjahr 2004 im Metropoli „Kino für kleine Leute“. Bereits im August 2006 feierten wir erste Erfolge und konnten unserem Stadtarchivar 34 DVD’s (siehe Archiv 2006) überreichen.
Inzwischen ist der Arbeitskreis eine feste Einrichtung im Stadtarchiv Rheine. Zur Feierstunde am 30. Januar 2008 ist die Anzahl digitalisierter Filme auf stolze 94 DVD’s mit 2205 Filmminuten gewachsen. Der älteste Film ist aus dem Jahr 1920.
In seiner Ansprache unterstrich Dr. Thomas Giessmann die gute Zusammenarbeit im Arbeitskreis und bedankte sich bei allen Filmgebern.
Auch die LWL Filmexperten Dr. Volker Jakob und Dr. Ralf Springer aus Münster sprachen zur Bedeutung des Films als kulturelles Erbe der Menschheit. Rund 60 Filmamateure waren unseren Einladungen gefolgt. Sie konnten sich während einer PowerPoint Präsentation und einigen Kurzfilmen über die Bedeutung und Ergebnisse unserer Arbeit überzeugen.
Aus dem Archivmaterial werden Dokumentationen, wie „Rheiner Eisenbahn“ oder, „100 Jahre Rheine“ im Film entstehen.
Sichtlich zufrieden und beeindruckt war auch Kulturdezernentin Ute Ehrenberg. Ihre Worte zu den Ehrenamtlichen im Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“, den angereisten Filmexperten Dr. Volker Jakob und Dr. Ralf Springer vom LWL – Medienzentrum für Westfalen und allen Gästen, waren guter Stimmung. Sie selber habe große Freude daran, wie hier zusammengearbeitet wird. Das Ergebnis unserer Arbeit sei hilfreich im Unterricht der Schulen und die numerisch aufgelisteten Filme ein wertvolles Archiv für die Stadt Rheine.
- Frau Ehrenberg und Heinz Schulte
- Dr. Giessmann bei seiner Ansprache
- Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft
Die Eisenbahngeschichte in Rheine
Zum Filmprojekt mit dem Arbeitstitel – Die Eisenbahngeschichte in Rheine – wurden am Freitag den, 16.11.2007 weitere Weichen gestellt und Signale gesetzt. Beim 1. Treffen, am 7. Mai 2007 versammelten sich 13 ehemalige Dampflokführer der Rheiner Bahnanlagen im Metropoli. Beim 2. Treffen, am 4. Juni 2007 waren es bereits 21 Personen.
Heute am 16. November 2007 kamen auf Einladung des Metropoli Filmteams 47 ehemalige Bahnmitarbeiter zu einem Informationsnachmittag zusammen. Hobby – Eisenbahnhistoriker Jürgen und Thomas Mutschler aus Ibbenbüren präsentierten eindrucksvolle Fotos vom letzten Dampflokdepot, welches 1977 in Rheine für immer geschlossen wurde.

Jürgen (l.) und Thomas Mutschler (r.) erforschen seit Jahren als Hobby-Eisenbahnhistoriker die ehemaligen Bahnanlagen in Rheine. Mit ihrem Wissen begleiten sie fachlich das Metropoli - Film-Projekt.
Zu sehen war außerdem, ein Film zum 100. Geburtstag der Rheiner Eisenbahn aus dem Jahr 1956 und der Dokumentarfilm „Ein Streifzug durch die Rheiner Eisenbahngeschichte“ 1856 – 2007. Unter den akustischen Geräuschen alter Dampfloks fuhr es den Zuschauern sprichwörtlich unter die Haut. Am Ende der Veranstaltung wurde beschlossen, dass Jürgen und Thomas Mutschler mit ihrem Fachwissen in das Filmprojekt dauerhaft eingebunden werden. Aus der Redaktion der Schriftenreihe „Rheine gestern-heute-morgen“ befürwortete Franz Greiwe ab sofort seine enge Zusammenarbeit mit uns.
Alle Teilnehmer freuen sich auf ein weiteres Treffen, zu dem im Frühjahr 2008 eingeladen wird.





























